Neu im Depot: BHP Billiton

Die Börsen weltweit sind nun schon seit mehreren Jahren stark durch die Notenbanken (vor allem FED und EZB) beeinflusst, die durch ihre Niedrig- bzw. Nullzins-Politik für eine Art unnatürlich hohe Liquidität im Markt sorgen. Wer will und wer darf (viele Versicherungskonzerne z.B. dürfen nur begrenzt), investiert in Aktien, denn die werfen noch eine gewisse Rendite ab.

Trotzdem geht es so manchen AGs nicht gut. Die Ölförderer z.B. leiden unter einem großen Überangebot. Auch die Reedereien klagen, denn die Auftragslage ist bei der mauen Weltwirtschaft eher bescheiden. Zuletzt kam es sogar zur Pleite einer der größten Reedereien.

Wer auch nichts zu lachen hat, das sind die großen Rohstoff-Förderer. Neben Rio Tinto wäre da vor allem BHP-Billiton zu nennen. Der Konzern fördert quasi alles, was man gegen Geld aus der Erde holen kann und unterhält Förder- und Produktionsstätten weltweit. Es gibt einen britischen und einen australischen Firmenzweig (wir kaufen den britischen).

Zuletzt ist es wie gesagt nicht gut gelaufen. Das letzte Geschäftsjahr brachte einen hohen Verlust und dazu kam noch die von BHP verschuldete Umweltkatastrophe in Brasilien, die hohe Folgekosten nach sich zieht und großes Leid über eine ganze Region dort brachte. Im Januar notierte die Aktie beim Elf-Jahres Tief und prompt gab es eine kräftige Senkung der Dividende.

Bild: privat


Oder anders gesagt: es ist Zeit, die Aktie von BHP Billiton zu kaufen. 

Ich betrachte BHP als Turnaround-Titel, dem man einfach Zeit geben kann. Das Geschäftsmodell ist grundsätzlich solide und wie das bei Rohstoffen so ist: man kann sie nur schwer ersetzen und neue Player wird es kaum am Markt geben in den nächsten Jahren.    

Kauf: BHP Billiton

Aktien-Typ: Turnaround

Dieser Blog-Eintrag stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer Aktie dar. Sämtliche Prognosen und Wertungen basieren auf der persönlichen Meinung des Autors und sind keine Anlageberatung.

Achtung: Diese Transaktion enthält reinvestierte Dividenden der Aktien  Awilco Drilling, Lockheed Martin und Prospect Capital,

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